Mehr Sahnestückchen im E-Werk

Mehr Sahnestückchen im E-Werk

BÜHNE: Der Juni bringt im E-WERK gleich mehrere Highlights: Hacking the Mouse/ Beasts & Bodies/ horsey - eine sinnliche Tanzperformance, 30 Jahre Holst Sinfonietta und Sirene - eine 360°- Stimminstallation u.v.m.

 

Hacking the Mouse

Mit der Maus kreativ experimentieren - Workshop im Rahmen der Ausstellung Drifting Futures von Michel Winterberg. In diesem Workshop entdecken wir, wie man mit einfachen Materialien digitale Aktionen auslösen kann, ganz ohne Programmieren. Wir experimentieren, testen Ideen und haben Spaß dabei. Die Maus ist unser Startpunkt: Wir öffnen sie, schauen hinein und verwandeln ihre Teile in kreative, ungewohnte Steuerungen für neue Formen der Interaktion. Der Workshop findet von 14:00-17:00 Uhr statt und ist offen für alle Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten bis zum Freitag, den 5.06. an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (Sa 06.06., 14 Uhr, Bildhauerhalle)

 

Beasts and Bodies - zeitgenössischer Zirkus
Beasts & Bodies widmet sich dem, was wir alleine nicht tragen können. Zwischen der Angst vor Kontrollverlust und der Sehnsucht nach dem Unbekannten entfalten sich neue Orte im Dazwischen. Mit dem Ritt durch vertraute und entrückte Räume, verorten sich Körper neu, schichten sich um und heben ab. Ein Stück, das der Schwerkraft trotzt – in einer Atmosphäre aus Neonzirkus und Jahrmarkt-Glitch. Mit ihrer unverwechselbaren Handschrift zwischen zeitgenössischem Tanz und Akrobatik entwirft die Kompanie Overhead Project eine eindrucksvolle Performance über Nähe, Risiko und das, was entstehen kann, wenn wir uns einander zumuten. Künstlerische Leitung, Choreografie: Tim Behren. Performance: Leon Börgens, Francesco Germini, Mijin Kim, Maiol Pruna Soler, Maria Madeira. Kreation: Leon Börgens, Francesco Germini, Mijin Kim, Greta Salgado, Maiol Pruna Soler. Dramaturgie: Anna Menzel. Musikalische Komposition: Simon Bauer Kostümdesign, Objektinstallation: Fa-hsuan Chen. (Sa 13.06., 20 Uhr, Saal)

 

horsey Foto Johanna BrummHorsey (Foto: Johanna Brumm)horsey - zeitgenössische Tanzperformance

horsey ist eine zeitgenössische Tanzperformance von Cosima Dudel und Frieda Wagner in Zusammenarbeit mit der Sounddesignerin Karlotta Frank. Das Stück erforscht durch Körper, Bewegung und Bildsprache die Dekonstruktion von Heteronormativität und eröffnet neue Perspektiven auf Identität und Miteinander. Zwischen roher Körperlichkeit, Intimität und visueller Poesie entsteht ein sinnlicher Raum, in dem Vielfalt und Verbundenheit erfahrbar werden. Inspiriert von Lebewesen der Natur entwickelt horsey alternative Bilder von Beziehung, die sich jenseits festgeschriebener Normen bewegen. Gesellschaftliche binäre Zuschreibungen werden hinterfragt und ein respektvoller Umgang mit Mensch und Umwelt geübt, um ein Fundament für Gleichberechtigung zu ebnen. Choreografie /Tanz: Frieda Wagner, Cosima Dudel/ Sounddesign: Karlotta Frank/ Dramaturgie: Natalie Broschat. (Premiere: Sa 13.06., 18.30 Uhr, So 14.06., 20 Uhr, Kammertheater)

 

 

Labor à Trois – Tour Complet

Vorträge, Diskussionen, Pitching-Sessions und Netzwerkformate zum Thema grenzüberschreitende Arbeit in der freien Szene. Labor à trois 2026 in Freiburg. Nach erfolgreichen Ausgaben in Freiburg (2023), Birsfelden (2024) und Straßburg (2025) findet die vierte Edition der trinationalen Austausch- und Vernetzungsresidenz Labor à trois wieder in Deutschland statt. Dieses einzigartige Format, das als Netzwerk und künstlerisches Projekt zugleich fungiert, bringt drei Kompanien zusammen, um neun Tage lang an einem gemeinsamen Ort zu arbeiten, sich auszutauschen und ihre Schaffensprozesse zu teilen.  Ein choreografisches Labor der besonderen Art: Das Labor à trois bietet den teilnehmenden Kompanien die Möglichkeit, in einer intensiven Arbeitsphase ihre choreografischen Projekte zu entwickeln. Am Ende des Aufenthalts präsentieren die Künstler:innen ihre Arbeiten in einer öffentlichen Präsentation, die Einblicke in verschiedene choreografische Handschriften und entstehende Werke bietet. (Fr 26.06.,14.30 Uhr, SÜDUFER & Kammertheater / Sa 27.06., ab 9 Uhr SÜDUFER & H15 Cargo-Theater)

 

KOMA & KoSirene Foto Oliver RoeckleSirene (Foto: Oliver Röckle)
In Sirene – Stimme von schön bis gefährlich widmet sich Sängerin und Choreografin Magdalena Weniger der Stimme als alltagsnahem, körperlich-sinnlichem, identitätsstiftendem und zugleich flüchtigem Phänomen. Ausgehend vom Motiv der Sirene untersucht sie Stimme als Wirkungsraum: Verführung, Macht, Information, Resonanz. In einer vielschichtigen vokalen Komposition erscheint die Sirene nicht als Figur, sondern als Zustand: die wandelbare Stimme zwischen Klang, Körper und Bedeutung. Abseits ausgetretener Pfade überzeugt Weniger radikal und analog mit ihrer gewaltigen, vielseitigen Stimme. Das Publikum folgt ihr – wie gebannt – um ein imposantes 360-Grad-Bühnenbild und erlebt, wie Stimme Raum formt, Wahrnehmung lenkt und Resonanzkörper erzeugt. Konzept, Ausstattung und Performance: Magdalena Weniger. Dramaturgische Begleitung: Ewelina Kotwa, Britta Wirthmüller, Paul Normann.
(Premiere: Do 25.06., 20 Uhr, Einführung: 19.30 Uhr, weitere Termine: Sa 27.06., 20 Uhr u. So 28.06., 19 Uhr, Saal)

INFO: E-Werk Freiburg, Eschholzstr. 77. Tickets: BZ-Kartenservice Freiburg Ticket, T.: (+49) 0761 / 49 68 888.

 

Weitere INFOS:

 

 

 


Drucken   E-Mail