Das Wunder Rosemarie

Das Wunder Rosemarie

BÜHNE: Die Rekonstruktion des spektakulärsten Kriminalfalls der 50er-Jahre und eine bitterböse Satire auf das  sogenannte "Wirtschaftswunder" von Manuel Kreitmeier ist noch bis Ende Juni im Theater der Immoralisten zu sehen.

Wohl jeder Deutsche kannte in den 1950-er Jahren Rosemarie Nitribitt. Der Mord an der Frankfurter Edelprostituierten war der erste große Skandal der jungen Bundesrepublik, denn zum illustren Kundenkreis "DER NITRIBITT" zählten Adlige, Wirtschaftsbosse, Rennfahrer und Politiker. Die Sensationspresse, wie die biedere Hausfrau, gierten nach jeder Neuigkeit über das prominente Mordopfer, das nach den Maßstäben der Zeit viel zu selbstbewusst auftrat und ihre Freier auf offener Straße aus einem Luxus Sportwagen heraus anzusprechen und mit in ihr Appartement in der Frankfurter Innenstadt zu nehmen pflegte. Rosemarie wollte nach ganz Oben und dafür war sie bereit alles zu tun. Das ehemalige Heimkind zählte bereits mit 24 Jahren zu den absoluten Topverdienern der Republik. Wer aber hatte einen Grund das Mädchen Rosemarie umzubringen? Die Wahrheit ist: Sehr viele!
Die Immoralisten rekonstruieren den letzten Tag im Leben der Rosemarie Nitribitt in einer bitterbösen Satire über das sogenannte Wirtschaftswunder. Unter der Regie von Manuel kreitmeier spielen: Rosemarie: Chris Meiser / Der Hausfreund: Jochen Kruß / Der Industrielle: Florian Wetter/ Die Putzfrau: Christina Beer / Der letzte Kunde: Sebastian Ridder

INFO/TICKETS:  Do 29.4. und Do 5.-Sa 7./ Do 12.-Sa 14./ Do 19.-Sa 21.5./ Do 26.-28.5. sowie im Juni jew. Do -Sa., 20 Uhr. Theater der Immoralisten, Freiburg, Ferdinand-Weiß-Str. 9. Karten: T.0761-2111830.

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