BÜHNE: Der Januar endet am Theater Freiburg mit „Doctor Atomic", dann wird es im Februar bunt mit der Premiere von „Farm Fatale“ und vielem mehr.
Farm Fatale
»Eine Vogelscheuchen-Band beschwört den Neuanfang!« Es war einmal eine Farm. Eine Farm mit Feldern und Tieren und Menschen, aber das war vor der Klimakatastrophe. Jetzt leben auf der Farm nur noch fünf Vogelscheuchen. Sie zeichnen die Klänge der aussterbenden Natur auf, bereiten Protestschilder vor und diskutieren ökologische sowie politische Themen. Dabei geben sie den Traum von einer besseren Zukunft niemals auf.
Eine Zukunftsfabel von Philippe Quesne
Der französische Regisseur Philippe Quesne hat einen ebenso aktivistischen wie traurigen, zarten wie katastrophalen, ironischen wie poetischen Theaterabend geschaffen. Konzept, Bühne, Kostüme, Regie: Philippe Quesne, Mitarbeit Bühne und Kostüme: Nicole Marianna Wytyczak, Dramaturgie: Martin Valdés-Stauber, Camille Louis. Schauspiel: Moritz Giese, Jorid Lukaczik, Kei Muramoto, Melina Pyschny und Matthieu Svetchine. Das Stück wurde 2019 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt. Koproduktion Nanterre-Amandiers – Centre dramatique national, Tourproduktion Vivarium Studio (2021 – 2026).
Premiere: Sa 14.02., 19.30 Uhr ,w. T. Do 19.02., Schauspiel Großes Haus. Einführung 30 Minuten vor jeder Vorstellung.
Hamlet
»Unmittelbar, direkt, ansteckend: mit Shakespeares Figuren um Handlungsmacht ringen.« Hamlet ist tot – und mit ihm seine Familie und Freunde. Nur Horatio, sein engster Vertrauter, bleibt zurück: Er muss weiterleben, erinnern und erzählen. Die Geister seiner Freund*innen treten helfend an seine Seite und gemeinsam ringen und spielen sie um ein Verständnis der tragischen Ereignisse. Kann das füreinander Spielen helfen, einander und sich selbst besser zu verstehen?
Hintergrund
In Julia Riedlers Hamlet verschwimmen Erzählung und Spiel, Sein und Schein, Leben und Tod. Ein Raum öffnet sich, in dem Vergangenheit und Gegenwart neu befragt werden können. Schauspiel nach William Shakespeare. Deutsch von Jürgen Gosch und Angela Schanelec. Regie: Julia Riedler, Bühne: Stefan Britze, Kostüme: Sophie Reble, Musik: Frieder Hepting, Dramaturgie: Anna Gojer. Schauspiel: Nadine Geyersbach, Urs Peter Halter, Emma Petzet, Hale Richter.
Ab 20.02., Schauspiel Kleines Haus. Einführung 30 Minuten vor jeder Vorstellung.
Doctor Atomic
»Zwischen Skrupeln und Ehrgeiz: Der erste Atombombentest als musikalisches Wissenschaftsdrama.«
16. Juli 1945, Los Alamos, USA. Um 5:29 Uhr testen Wissenschaftler um den Physiker Robert Oppenheimer die erste Atombombe der Geschichte. Ein riesiger Feuerball steigt in den Himmel. Für Sekunden wird die Nacht zum Tag. Der Test gilt als erfolgreich und alle wissen: Die Welt wird von nun an eine andere sein. Nur drei Wochen später setzen die USA Atombomben im Krieg gegen Japan ein. Mit Doctor Atomic schreibt der amerikanische Komponist John Adams eine Oper über die letzten Tage vor der ersten Atomexplosion. Er zeigt eine Labor-Stadt mitten in der Wüste, in der Wissenschaftler an einer Bombe arbeiten, die sie heillos überfordert und doch so mächtig macht wie Götter. Darf der Mensch alles tun, was möglich ist?
Komponist & Darsteller
John Adams schafft mit Originalzitaten aus Los Alamos und einer überwältigenden Musik eine erschütternde Oper über die Verantwortung der Wissenschaft. Marco Štorman und sein Team blicken hinter die Fassade von rücksichtslosem Ehrgeiz und ungebremstem Forschungsdrang. Sie bringen Menschen auf die Bühne, die zerrissen sind zwischen Alltag und Angst, Skrupeln und Größenwahn. Oper in zwei Akten von John Adams und Peter Sellars. Regie: Marco Štorman. Mit: Timothy Connor (J. Robert Oppenheimer), Jin Seok Lee (Edward Teller), Roberto Gionfriddo (Robert Wilson), Inga Schäfer (Kitty Oppenheimer), Anja Jung (Pasqualita), David Severin (General Leslie Groves), Jakob Kunath (Jack Hubbard), Juyoung Mun (Captain James Nolan), Statisterie des Theater Freiburg, Opernchor des Theater Freiburg, Extrachor des Theater Freiburg, Philharmonisches Orchester Freiburg.
Do 29.01./ Mi 18.02./ Fr 6.03. u. Fr 20.03., jew. 19.30 Uhr. Großes Haus. Auf Englisch mit Übertiteln. Dauer: ca. 3 Stunden, Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.
INFO: Theater Freiburg, Bertoldstr. 46, Karten: Telefon: 0761 201 2853 sowie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und BZ-Kartensrervice, Telefon: 0761 496 88 88.