Klassisches in Freiburg & anderswo

Klassisches in Freiburg & anderswo

KONZERTE: Im März und April gibt es in Freiburg und Umgebung besonders hörenswerte Klassik-Konzerte.

 

Sebastian SchmidtGeige & Piano

Am 1. März findet im Stubenhaus in Staufen das vorerst letzte Kammermusikkonzert in der Reihe der Stubenhauskonzerte statt. Der Geiger und Primarius Stubenhaus GuidoGuido Heinkedes Mandelring Quartetts Sebastian Schmidt und der Pianist und Künstlerische Leiter der Stubenhauskonzerte Guido Heinke spielen ein Duo Programm mit herausragenden Werken der Kammermusikliteratur: L.v.Beethoven Sonate c-moll op.30 Nr.2, F.Schubert Fantasie C-Dur D 934 und J.Brahms Sonate d-moll op.108 werden zu hören sein. Die jahrzehntelange musikalische Zusammenarbeit der beiden Künstler hat sich mehr und mehr zu einem blinden Verständnis des Musizierens entwickelt. Dabei streben sie eine Balance von Gefühlsreichtum und Besonnenheit in einem lebendigen musikalischen Dialog an. Sebastian Schmidt hat als Gründungsmitglied und Primarius des Mandelring Quartetts auf vielen großen Bühnen und Festivals der Welt gespielt und gibt seit ein paar Jahren als Professor für Violine in Hamburg seine Erfahrung an Studierende weiter.
Guido Heinke ist ein Musiker, der in den vergangenen drei Jahrzehnten das Musikleben in der Region prägend mit gestaltet hat. In diesem Zeitraum gründeteund leitete er die Kirchhofener Kammerkonzerte in den 80ern und 90er Jahren, seit 2000 den Markgräfler Musikherbst und seit 2010 die Stubenhauskonzerte in Staufen.

INFO: So 01.03. um 18 Uhr, Stubenhaus Staufen, Tickets: Touristinfo Staufen 07633/805 36.  Weitere INFOS: 

 

 

SOB Patricia KopatchinskajaPatricia KopatchinskajaMärchenhaftSOB Pekka KuusistoPekka Kuusisto
Das Sinfonieorchesters Basel präsentiert am 4. und 5. März Bartóks Violinkonzert im Musiksaal des Stadtcasinos Basel. Béla Bartóks 1. Violinkonzert erlebte 1958 in Basel seine Uraufführung. Nun kehrt es nach Basel zurück – mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja und dem Dirigenten Pekka Kuusisto. Mit Caroline Shaw und Outi Tarkiainen ergänzen zwei zeitgenössische Komponistinnen das Programm „Märchenhaft“ des Sinfonieorchesters Basel.
Seinen Titel verdankt es Maurice Ravels Orchestermärchen Ma mère l'Oye.Béla Bartók war junger Klavierlehrer in Budapest und verliebt in die Geigerin Stefi Geyer. Sein Konzert für Violine und Orchester Nr. 1, Sz 36 ist eine Hommage an Geyer. Ein Porträt von ihr auch als Künstlerin, wie sich an den virtuosen Verwandlungen des Leitmotivs im zweiten Satz entnehmen lässt. Geyer spielte das ihr gewidmete Konzert nie. Erst 13 Jahre nach Bartóks Tod hob es der Schweizer Geiger Hansheinz Schneeberger in Basel unter Leitung von Paul Sacher aus der Taufe.  INFO: Mi 4. u. Do 5.03., jew. 19.30 Uhr. Konzerteinführungen mit Konzertdramaturg Benjamin Herzog und Pekka Kuusisto um 18.30 Uhr. im Musiksaal des Stadtcasinos Basel. Weitere INFOS: 

 

„Wer ist Bach?“ (Foto oben)
Motetten vom großen Johann Sebastian und seinen Verwandten erklingen in Kirchen. Johann Sebastian Bach ist vielleicht DIE zentrale Figur in der europäischen Musikgeschichte. Aber er ist nicht vom Himmel gefallen - über viele Jahrzehnte galten die Bachs als im wahrsten Sinne des Wortes tonangebende Meister im gesamten sächsisch-thüringischen Raum. Und auch nach seinem Tod ist diese Flamme nicht gleich erloschen. Der Kammerchor Tallis-Ensemble Freiburg hat sich mit seinem Dirigenten Michael Hartenberg auf Spurensuche begeben und Erstaunliches entdeckt … INFO: Sa 7.03. 19.00 Uhr, Kirche St. Josef, Hauptstr. 152, Denzlingen / So 8.03., 17.00 Uhr, Auferstehungskirche, Kapplerstr. 25, Freiburg-Littenweiler. Eintritt frei, Spenden willkommen! 

 

Tuniberghaus U.HoeferUlrike Höfer

 

Wasser, Wind und Gestirne
Unter dem Titel „Wasser, Wind und Gestirne“ lädt der Kulturverein Tiengen am Samstag, 21. März ins Tuniberghaus Freiburg-Tiengen zu einem besonderen Konzertabend ein. Zu Gast ist die in Freiburg-Munzingen lebende Pianistin Ulrike Höfer, die an der Musikhochschule Freiburg unterrichtet und Meisterkurse im In- und Ausland gibt. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Wiederentdeckung selten gespielter Werke, wozu die Klaviersonaten Johann Friedrich Hugo von Dalbergs gehören. Diese musikhistorisch bedeutsamen Klaviersonaten op.2 - komponiert Ende des 18. Jahrhunderts - stehen im Zentrum des Klavierabends und gelten als Schätze der klassischen Musik. Außerdem stehen auf dem Programm: Chopin „Harfenetüde“, Beethoven „Mondscheinsonate“, Liszt Konzertetüde Nr.1 „Waldesrauschen“ sowie „Les Jeux d´eaux à la Villa d`Este“. INFO: Sa 21.03., 19 Uhr, Tuniberghaus Freiburg-Tiengen, Im Maierbr�l 2, Karten: BZ-Kartenservice und reservix Weitere INFOS: 

 

 

Tanz der Elfen
Werke für Flöte und Klavier von Schumann, Spohr, Hummel, Andersen und Reinecke sind beim Konzert mit Barbara Hank, Flöte und Riccardo Bovino, Klavier am 28. März im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses Freiburg zu hören.

 

Barabara Hank

Bovino RiccardoDer Pianist: Riccardo Bovino, in Turin geboren, studierte Klavier zuerst in seiner Heimatstadt. Nach dem Abschluss mit höchsten Noten mit 18 Jahrensetzt er sein Studium in Basel (Schweiz) bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort.Schon mit 21 wird er an der Hochschule für Musik der Stadt Basel als Lehrkraft angestellt. Er wirkt dort bis 2008, danach wird er von der Hochschule der Künste Bern als Dozent berufen.Das Gewinnen zahlreicher Preise im solistischen und kammermusikalischen Bereich ermöglicht ihm eine internationale Karriere. Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führt ihn, parallel zu einer intensiven solistischen Tätigkeit, mit Künstlern wie Ivan Monighetti, Sol Gabetta, Gautier und Renaud Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Reto Bieri, Mirjam Tschopp, Quartetto di Cremona, Ransom Wilson, Raphäel Oleg, Claudia Barainsky, Jennifer Larmore und Hans Peter Blochwitz bei Konzerten und Aufnahmen zusammen. Neben seiner intensiven Tätigkeit als Solist und Kammermusikpartner gilt sein Interesse im Besonderen der Leitung verschiedener Ensembles und Orchester und der Verbreitung zeitgenössischer Musik. Die Flötistin: Barbara Hank, geboren in Deutschland studierte zunächst Mathematik und Physik an der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg mit Diplomabschluss. Es folgte ein Studium der Musik (Querflöte) bei Professor André Jaunet an der Universität Zürich und in Freiburg, wo Professor Jaunet an der Staatlichen Hochschule für Musikin einer Übergangsnachfolge von Aurèle Nicolet lehrte. Gleichzeitig Studium der Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Diplom und Solistenexamen an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Klasse Aurèle Nicolet / André Jaunet. Seit 2000 Duos Flöte Klavier mit Seoung eun Cha, Riccardo Bovino, Bruno Canino, Stéphane Seban, Jürgen Kruse, Hans Jörg Fink, Jhih-Ting Wong Rundfunkproduktionen (SWR Baden-Baden, Radio Bruxelles, Radio Lugano) Repertoire vom Barock bis 21. Jahrhundert.

Das Programm
Robert Schumann 1849 Drei Romanzen, op. 94 (1810 – 1856) Nicht schnell
Louis Spohr 1806 Sonate Es-Dur, op. 113 (1784 – 1859) Allegro brillante
Adagio / Rondo, Allegretto Johann Nepomuk Hummel 1810 - 1814 Sonate D-Dur, op. 50
(1778 – 1837) Allegro con brio Andante / Rondo pastorale
Carl Joachim Andersen 1884 Ballade et danse des Sylphes, op. 5 (1847 – 1909) Andante sostenuto / Allegro ma non troppo
Carl Reinecke 1882 Sonate „Undine“, op. 167 (1824–1910) Allegro / Intermezzo, Allegretto vivace / Finale.

INFO: Sa 28.03., 20.15 Uhr, Kaisersaal des Historischen Kaufhauses Freiburg. Abendkasse ab 19.45 Uhr, nur Barzahlung.

 

 

Robert OrostVolles RohrLena Gersbacher
Unter dem Motto "Volles Rohr" gestalten die beiden Doppelrohrblattholzbläser Lena Gersbacher/Oboe und Robert Oros/Fagott und der Pianist Klaus Simon ein virtuoses und vergnügliches Programm im April.
Musik für die beiden Doppelrohrinstrumte Oboe und Fagott hört man nicht alle Tage. Dabei findet man auch da Meisterwerke und Entdeckungen der Bläserkammermusik. Poulencs Sonate gehört zu den Meilensteinen für Oboe des Repertoires im 20. Jahrhundert. Elgars Romance and Tansmans Sonatine desgleichen für das Fagott. Eine Entdeckung ist das Concerto des französischen Komponisten Marcel Bitsch, das sich als ein lohnendes und dankbares Minikonzert für Fagott entpuppt. Eine wahre Entdeckung war Messiaens Pièce, das er 1945 als Blattspielstück für die Oboe schrieb, bevor er es textierte und in den kurz danach enstandenen Liederzyklus Harawi integrierte. Eine lohende Bereicherung des Oboen-repertoires. Sein Landsmann Jean Françaix ist dagegen für seine spritzige und virtuose Bläserkammermusik bekannt, die sehr gerne gespielt und gehört wird. Dafür steht dieses späte Trio Pate, das er drei Jahre vor seinem Tod schrieb. Pure Lebensfreude prägen dieses brillante Werk. Dieses Konzert ist das offizielle gemeinsame Antrittskonzert der neuen Oboistin Lena Gersbacher und des Fagottisten Robert Oros.

INFO: So. 12.04., 17 Uhr, Pfarrsaal St. Gallus, Dorfstr. 8, Merzhausen / Fr. 17.04., 20 Uhr, Kreuzkirche Freiburg, Fehrenbachallee 50. Kartenrerservierungen (nur Freiburg): Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Sa. 18.04., 17 Uhr, in der Reihe „Das kleine Konzert“, Lutherkirche, Konstanz. Weitere INFOS:

 

 


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