Das Beste aus 2025

KINO: Zum Jahresende präsentiert das Kommunale Kino Freiburg (KoKi) traditionsgemäß die Best-of-Filme des aktuellen Jahres.

 

 

Programmschwerpunkte
Dieses Mal ist die Auswahl dezidiert politisch, das zeigt uns als KoKi auch, dass unsere am aktuellen Zeitgeschehen entlang programmierte Filmauswahl sehr gut beim Publikum ankommt – von den Themenbereichen Rassismus und Migration über Rechtsruck und Feminismus bis hin zu internationalen Perspektiven, u.a. zu Israel und Palästina.
Außerdem wird die Reihe Cinema of Armenia fortgesetzt – u.a. mit dem Stummfilm ZARE aus dem Jahr 1926 – live begleitet am Klavier von Günter A. Buchwald (6.12.). Vom 4.12.25 -11.01.26 ist in der Galerie die Doppelausstellung: Anklage: „Armenier!“ Spuren sowjetischer Vergangenheit & Zement und Gedächtnis zu sehen.

 

Filme & Gäste
Das Politische (Im Schweizer Film) steht am Wochenende des 12. und 13.12. auf dem Programm. Es werden mehrere Gäste zu insgesamt drei deutschen Erstaufführungen begrüßt. Der Filmemacher Didi Danquart wird mit Werner „Swiss“ Schweizer und Samir ins Gespräch kommen. Weitere Gäste werden erwartet bei „Until we talk“ (zu Gast: Florian Mebes - ein weiterer Beitrag zu Israel & Palästina) am 4.12., bei der Langzeitdokumentation „Achtundzwanzig“ am 6.12. (zu Gast: die Filmemacherin Cornelia Grünberg), bei „Souvenirs of War“ (Filmemacher Georg Zeller zu 30 Jahre Genozid von Srebrenica ) am 8.12. und bei „Heimatwandel“ über eine deutsche Migrationsgeschichte (zu Gast: der Regisseur Stefan Salm und Prof. Dr. Heiner Behring) am 10.12.25.
Angesichts des menschenvernichtenden Krieges im Sudan sind am 3.12. werden zwei Filme zum Sudan gezeigt: Bei „Heroic Bodies“ ist die Regisseurin Sara Suliman zugeschaltet, danach wird erneut Karthoum gezeigt, ein ungewöhnliches Filmprojekt, das Dokumentarisches mit Archivaufnahmen und Reenactment-Methoden kombiniert.

 

Heiteres für Groß & Klein
Um all der Schwere der Themen einen Kontrapunkt zu setzen, zeigt das KoKi am Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag den zeitlosen Hollywood-Klassiker „Leoparden küsst man nicht“. Außerdem gibt es ein großes Kinderprogramm rund um den Jahreswechsel mit Klassikern wie Drei Nüsse für Aschenbrödel“ und MOMO und aktuellen Produktionen wie „Toni, Shelly und das magische Licht“ sowie einem Stummfilmprogramm zu Lotte Reinigers Märchenfilmen.

 

INFO: Kommunales Kino Freiburg, Urachstraße 40. Telefon: +49 761 459800-0.

 

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